1652 brachten Siedler zu ihrem Schutz jeweils die größten und stärksten Hunde ihres Herkuftslandes mit. Später wurden noch die britischen  Mastiffs  eingekreuzt Aber erst  in den achziger Jahren bekam der Boerboel den Status einer eigenen Rasse.

 

 

Der Boerboel ist ein großer, kräftiger Hund mit gut entwickelter Muskulatur. Die Rüden müssen besonders muskulös und die Hündinnen ausgesprochen weiblich sein. Die  Bewegungsmuster sollte offen und fließend sein. Die Proportionen sollten harmonisch sein. Rüden sind 66 - 72 cm (60 - 70 kg). Hündinnen 61 - 66 cm (45 - 60 kg)

 

 

Boerboels sind intelligente, zuverlässige und gehorsame Hunde mit einem starken Schutzinstinkt. Er wird seine Familie und sein Territorium immer beschützen Sie sind selbstsicher bis furchtlos, mit einer großen Liebe zur eigenen Familie. Wie andere Rassen mit starkem Wachinstinkt, muss der Boerboel neuen Besuchern vorgestellt werden, um Aggression zu vermeiden.

 

Eine klare Rangordnung, Erfahrung mit  Hunden die selbstständig Entscheidungen treffen, sowie eine gute Prägung und Sozialisierung sind bei dieser Rasse unerlässlich.

 

Aufgrund seines naturgemäß hohen Schutztriebes sollte der Boerboel vom ersten Moment immer wieder an neue Situationen herangeführt werden.

Der Boerboel sollte immer integriert in seine Familie leben. Von einer Zwingerhaltung wird deshalb abgeraten.

 

Molossertypisch ist der Boerboel ein etwas sturer Zeitgenosse, der immer eine konsequente, liebevolle Erziehung benötigt.